Wirtschaftsstaatssekretär Maier übergab Anerkennungsurkunde / Gemeinde erhielt seit 1990 rund 3,4 Millionen Euro Tourismusförderung

Die Gemeinde Gehlberg im Ilmkreis hat erneut das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ erhalten. „Gehlberg ist einer der bekanntesten Rennsteigorte, der im Sommer wie im Winter viel Natur und Aktiverholung zu bieten hat“, sagte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Georg Maier, der die Anerkennungsurkunde und den Bescheid heute überbrachte. „Mit seiner hervorragenden touristischen Infrastruktur ist die 540-Einwohner-Gemeinde ein wichtiger Anziehungspunkt im Thüringer Wald.“

Gehlberg war bereits im Jahr 1999 erstmals als Erholungsort anerkannt worden. Das Prädikat war regulär bis 2014 befristet und wurde nun nach Abschluss eines umfangreichen Prüfungsverfahrens erneut vergeben. Insgesamt erhielt Gehlberg seit 1990 rund 3,4 Millionen Euro Förderung durch das Thüringer Wirtschaftsministerium für touristische Projekte – davon rund 750.000 Euro im Rahmen des „Ganzjahreskonzepts Rennsteig“. Insgesamt wurden rund zehn Millionen Euro in die touristische Entwicklung des Orts investiert.

Die Gemeinde – einer der schneesichersten Orte am Rennsteig – verfügt heute im Zusammenhang mit der Anerkennung als Erholungsort über eine vielfältige und solide touristische Infrastruktur: u.a. das Besucherzentrum am Schneekopf, den Skilift, ein ausgebautes Wander- und Loipennetz, verschiedene Museen, das DSV-Nordic-aktiv-Zentrum, den Zugang zur Lützschetalsperre sowie weitere touristisch nutzbare Einrichtungen. Gehlberg liegt direkt am Rennsteig im Kernbereich des Biosphärenreservats Vessertal und hat sich zu einem festen Bestandteil der Ferienregion Oberhof entwickelt.

Die Besucher- und Übernachtungszahlen konnten in den letzten Jahren weiter gesteigert werden. So stieg die Zahl der Gästeankünfte von 4.400 im Jahr 2011 auf 4.800 im Jahr 2015, bei den Übernachtungen gab es im selben Zeitraum einen Zuwachs von 10.200 auf 11.800. Gehlberg ist Mitglied des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. sowie Gründungsmitglied der kommunalen Arbeitsgemeinschaft Ferienregion Oberhof.