Am Sonntagvormittag, 12. Juni lädt das Regieteam von „Gräfin Mariza“ um 11.15 Uhr zur Matinee ins Foyer des Großen Hauses. Regisseur Wolfgang Dosch präsentiert gemeinsam mit dem Musikalischen Leiter Mario Hartmuth und der Dramaturgin Anna Katharina Setecki Einblicke und Hintergrundinformationen zu der Operette von Emmerich Kálmán.


Ausstattungsleiter Helge Ullmann stellt das Bühnenbild vor. Solistinnen und Solisten des Meininger Theaters geben musikalische Kostproben. Der Eintritt zur Matinee ist frei.
Die sehr reiche und sehr schöne Gräfin Mariza kann sich vor Verehrern kaum retten – doch um es zumindest für einen kurzen Zeitraum zu schaffen, erfindet sie einen Bräutigam: Baron Koloman Zsupán. Den Namen hat sie aus der Strauss-Operette „Der Zigeunerbaron“. Die Verlobungsfeier findet in Abwesenheit des Bräutigams statt – doch als auf dieser plötzlich der echte Zsupán auftaucht, staunt Mariza nicht schlecht. Bis zum Happy End sind einige Verwirrspiele, Missverständnisse und Tänze nötig …
Mit Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“ erweitert das Meininger Theater sein Repertoire um eine Erfolgsoperette aus der Silbernen Ära der 1920er-Jahre. Regie führt Wolfgang Dosch, ein absoluter Kenner dieses Genres, der als ausgebildeter Sänger und Schauspieler über 200 Mal selbst in der „Gräfin Mariza“ spielte und sie nun zum fünften Mal inszeniert. Unter der musikalischen Leitung des 2. Kapellmeisters Mario Hartmuth entführen Hofkapelle, Solisten und Chor (Einstudierung: Martin Wettges) des Meininger Theaters gemeinsam mit dem Ballett Eisenach (Choreografie: Andris Plucis) im Bühnenbild von Ausstattungsleiter Helge Ullmann und in Kostümen von Annette Mey ins Csárdásparadies.