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    Waffenstadt Suhl

    Das "Hexenhaus" neben dem Waffenmuseum.

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    Thüringer Wald - Werraquelle

    Quelle am Eselsberg bei Fehrenbach - eine von 2 Werraquellen.

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    Schloss Wilhelmsburg

    Ein hessisches Renaissanceschloss in Thüringen.

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    Schloss Landsberg

    Ehemaliges Lustschloss bei Meiningen.

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    Thüringer Wald - Rennsteig

    Zu jeder Jahreszeit Erholung pur.

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    Glasbläserstadt Lauscha

    Geburtsstadt des gläsernen Christbaumschmucks.

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    Schmalkalden - Altsstadt

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    Schloss Bertholdsburg

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    Theater Meiningen

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    Thüringer Wald - Rennsteigwarte

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    Thüringer Wald - Oberhof

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Filmvorführung und Gespräch mit Historiker Christian Werkmeister am 7. November

FILMEXTRA1C 1917 The Real October Wladimir MajakowskicKatrin Rothe Filmproduktion

Am Dienstag, dem 7. November zeigt das Meininger Staatstheater um 20 Uhr Katrin Rothes Doku-Trickfilm „1917 – Der wahre Oktober“ in den Kammerspielen. Darin schildert die Filmemacherin und zweifache Grimme-Preisträgerin aus Gera die Russische Revolution aus der Sicht von Künstlern wie Maxim Gorki und Kasimir Malewitsch. Im Anschluss an die Filmvorführung spricht Osteuropahistoriker Christian Werkmeister (Universität Halle) über die sogenannte „Große Sozialistische Revolution“, ihre Folgen und ihre Rezeptionen. Karten sind an der Theaterkasse vor Ort, unter 03693/451-222 und -137 sowie www.meininger-staatstheater.de erhältlich.

Vor 100 Jahren fand die Russische Revolution statt – ein Ereignis von nachhaltiger Wirkung, von dem viele DDR-Bürger glaubten, es habe sich so zugetragen wie in Sergej Eisensteins Film „Oktober“, das im weiteren historischen Verlauf als Grund für Teilung von Ost und West gedeutet wurde. Doch was geschah wirklich im damaligen Petrograd in der Zeit zwischen Februar und Oktober 1917? Die Filmkünstlerin Katrin Rothe geht in ihrem Film „1917 – Der wahre Oktober“ auf die Suche nach Antworten. Dabei lässt sie die russische Revolution aus Sicht der beteiligten Künstler erzählen: Sinaida Hippius, Alexander Benois, Maxim Gorki, Kasimir Malewitsch und Wladimir Majakowski – Künstler, die trotz unterschiedlicher Sichtweisen alle miteinander in Kontakt standen. Rothe nutzt für ihre filmkünstlerische Neuerzählung teils bisher unbekanntes Quellmaterial aus künstlerischen Zeitzeugnissen wie Tagebüchern, Berichten und literarischen Werken. Gleichzeitig wird die zeitlos relevante (mögliche) Rolle von Kunst und Künstlern in Zeiten von Umbrüchen, Aufbrüchen und Umwälzungen bestehender Gesellschaftssysteme beleuchtet. Im Film kommen unterschiedliche bildnerische und filmische Mittel zum Einsatz: Legetrick-Animationen, historische Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Realszenen. Rothes Ästhetik orientiert sich dabei an der experimentierfreudigen, abstraktionsstarken, klaren Farb- und Formensprache der russischen Avantgarde. „1917 – Der wahre Oktober“ hatte im Frühjahr 2017 Deutschland-Premiere in der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und ist seitdem auf Tour.

Katrin Rothe ist gebürtige Thüringerin, studierte von 1992 bis 1998 Experimentelle Filmgestaltung an der UdK Berlin und am CSM in London. Seit 2001 ist sie freiberufliche Trickfilmerin und seit 2003 Filmemacherin, vorwiegend für Dokumentarfilme mit Trickfilmsequenzen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Foto: Katrin Rothe

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